Am vergangenen Samstag wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Großkrotzenburg zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Gemeldet waren drei beteiligte PKW.
Beim Eintreffen des ersten Rettungswagen stellte sich folgende Lage dar: Eines der drei beteiligten Fahrzeuge lag auf dem Dach. Zwei weitere Fahrzeuge waren stark beschädigt. Insgesamt gab es drei verletzte Personen, von denen eine Person im PKW eingeschlossen und eine weitere Person am Oberschenkel durch das Lenkrad eingeklemmt war. Die dritte Person klagte über Schmerzen in der Wirbelsäule.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallfahrzeuge, stellte den Brandschutz sicher und leitete gemeinsam mit dem Rettungsdienst die technische Rettung sowie die medizinische Erstversorgung der Patienten ein. Mithilfe von hydraulischen Rettungsgeräten wurden die Patienten schonend und so schnell wie möglich aus ihren Fahrzeugen befreit und dem Rettungsdienst übergeben.
Bei dem geschilderten Einsatz handelte es sich glücklicherweise lediglich um eine realitätsnahe Übung zur technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen sowie die Abläufe einer technischen Rettung unter realistischen Bedingungen weiter zu üben und zu festigen.
An der Übung teilgenommen haben neben circa 20 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Großkrotzenburg ebenfalls zwei RTW des DRK Gelnhausen-Schlüchtern, ein RTW des DRK Hanau und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst.
Wir bedanken uns recht herzlich für die professionelle Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst, für das Bereitstellen der drei RTWs, die Unterstützung durch den OLRD, die realistische Darstellung der Verletzten durch die Mimen, den fachlichen Austausch mit den Übungsbeobachtern befreundeter Feuerwehren und das Interesse und Engagement aller Beteiligten an der Übung.













