Einsätze.

Hier berichten wir über Einsätze der Feuerwehr.


 

In der Nacht zum Freitag (20.08.2021) stürzte ein junger Erwachsener in die Schleusenkammer der Staustufe Krotzenburg, aus der er sich nicht eigenständig befreien konnte.
Eine Begleitperson verständigte über den europaweiten Notruf 112 Feuerwehr und Rettungsdienst, die mit einem Großaufgebot anrückten.
Glücklicherweise konnten die befreundeten Begleitpersonen den verunglückten beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Wasser retten, um schwere Verletzungen zu verhindern.
Nach einer Betreuung durch den Rettungsdienst konnte er nach Hause entlassen werden.

– Feuerwehr Großkrotzenburg übt dieses Szenario –

Als Teil unserer Vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeit in Großkrotzenburg bereiten wir uns auch auf dieses Szenario vor, um im Notfall Ihnen und Ihren Angehörigen schnell helfen zu können.
Im Rahmen einer mehrwöchigen Stationsausbildung trainierten wir in den Monaten Juli und August das Retten von Personen aus dem Wasser. Hierfür trainierten wir die Abläufe im Einsatz und das Slippen des Feuerwehrboots ins Gewässer. Einsatzkräften der DLRG Großkrotzenburg lehrten uns Techniken, um als Rettungsschwimmer im Wasser oder vom Boot aus Personen zu retten.

Mit im Einsatz waren:
Feuerwehr Großkrotzenburg
Feuerwehr Hainstadt
Feuerwehr Hanau
Taucher der Feuerwehr Maintal
ASB Rettungsdienst
DRK Rettungsdienst

(Bild: Archivbild)

Am Sonntagnachmittag wurden wir zu einer Auslösung der Brandmeldeanlage in die Breite Straße gerufen. Vor Ort konnte kein Zugang zum betroffenen Raum geschaffen werden, woraufhin die Tür gewaltsam geöffnet werden musste, um die Räumlichkeiten anschließend auf ein Feuer kontrollieren zu können. Schon nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden: die Anlage hat aus unbekannten Gründen ausgelöst und es konnte kein Brand festgestellt werden. Somit konnten wir unsere Arbeit nach etwa einer halben Stunde erfolgreich beenden.

Am frühen Mittwochvormittag wurden wir gemeinsam mit dem ASB Rettungsdienst zu einer dringenden Türöffnung alarmiert. Gemeldet war eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür. Vor Ort mussten wir glücklicherweise nicht aktiv werden und konnten die Einsatzstelle schon nach kurzer Zeit an die Kolleginnen und Kollegen des Rettungsdienstes übergeben.

Direkt vom ersteintreffenden Rettungsdienst konnte klargestellt werden: Der gemeldete Feuerschein im Schrebergarten Schmaler Weg ist lediglich ein unangemeldetes Lagerfeuer – Entwarnung.
Doch: Lagerfeuer sind anmeldepflichtig!
Lagerfeuer dürfen nur in festen Feuerstellen durchgeführt werden. Hat diese einen Durchmesser von mehr als 100 cm muss ein Lagerfeuer immer bei der Gemeinde Großkrotzenburg angemeldet werden. Wird die Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen, müssen die Kosten für den Feuerwehreinsatz ansonsten durch den Verursacher getragen werden.
Das Formular zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Großkrotzenburg.

(Bild: Archivbild)

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr Großkrotzenburg heute Mittag gegen 13:30 Uhr zu einem Kleinfeuer an die Krotzenburger Schleuse alarmiert wurden, konnte noch niemand ahnen, dass uns dieser Einsatz die nächsten sechs Stunden fordern würde. Am Ufer gelagertes Treibholz war aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten.

Schon auf Anfahrt der ersten Löscheinheiten war der Feuerschein weithin sichtbar, woraufhin frühzeitig weitere Einsatzkräfte der Feuerwehren Hanau und Kahl nachalarmiert wurden. Mit mehreren Rohren wurde eine erste Riegelstellung aufgebaut, um ein Übergreifen des Feuers auf das umliegende Feld zu verhindern. Zwei Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Hanau und Kahl unterstützen uns mit Hilfe des Wasserwerfers bei den Löscharbeiten, weitere Löschfahrzeuge halfen bei der Wasserversorgung.

Der Main diente als offene Wasserentnahmestelle: Über Saugleitungen wurde das Wasser aus dem Main gefördert und anschließend über eine lange Wegstrecke zu den Tanklöschfahrzeugen am Brandherd gepumpt. Das Hanauer Hilfeleistungslöschboot (HLB) führte einen effektiven Löschangriff vom Wasser aus durch.

Der ASB Großkrotzenburg errichtete in Zusammenarbeit mit dem DRK OV Großauheim eine Betreuungs- und Versorgungsstelle für die Einsatzkräfte. Hier gab es die Möglichkeit, bei kühlen Getränken und kleinen Snacks etwas Energie zu tanken. Wir bedanken uns sehr für die schnelle Organisation und die leckere Verpflegung.

Nach etwa 2,5 Stunden konnten die ersten nachgeforderten Kräfte schrittweise aus dem Einsatz entlassen werden, da das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte und ein Ende der Löscharbeiten absehbar war. Mittels eines Krans der Firma Eisert aus Großkrotzenburg wurde das Treibholz auseinander gezogen und anschließend abgelöscht. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich noch bis in die frühen Abendstunden.

Wir bedanken uns bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Hanau und Kahl sowie des ASB Großkrotzenburg und DRK OV Großauheim für die gute Zusammenarbeit und die nachbarschaftliche Hilfe. Ebenfalls gilt unser Dank der Firma Eisert sowie dem Team um REWE Schmatloch Großkrotzenburg für die Bereitstellung von Getränken und Snacks.

Acht Keller waren bei einem Unwetter in der Nacht zum Dienstag mit Wasser voll gelaufen. Bis zu 40 Liter Regen fielen zwischen 0 Uhr und 3 Uhr. Bereits um kurz vor 0 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Großkrotzenburg über Meldeempfänger und Sirene. Letzters ist bei größeren Unwetterlagen Usus.

Während der Einsätze wurde im Feuerwehrhaus eine Technische Einsatzleitung (TEL) gebildet. Ein so genannter Sichter fuhr die einzelnen Einsatzstellen an, meldete die Schäden sowie die Dringlichkeit an die TEL, die dann wiederum die Einsatzkräfte disponierte.

Ganz herzlicher Dank an die Kamerad*innen der Feuerwehr Kahl, die uns tatkräftig mit einem Fahrzeug unterstützten.

Am späten Sonntagabend wurden wir zu einem Kabelbrand in der Bahnhofstraße alarmiert. Die Anrufer meldeten eine defekte Stromleitung in den Kellerräumen , aus der vereinzelt Funken springen.
Der vorgehende Trupp konnte mit Hilfe einer Wärmebildkamera zwei warme Stellen an der Kellerwand lokalisieren. Im Anschluss hat ein weiterer Trupp Teile der Kellerwand abgetragen, um die defekte Leitung freizulegen. Während den Arbeiten sprangen immer wieder Funken aus den Kabeln über.

In Zusammenarbeit mit dem Notdienst Strom konnten wir unseren Einsatz nach etwas mehr als eineinhalb Stunden erfolgreich beenden. Weitere Maßnahmen wurden im Anschluss durch den Notdienst veranlasst.
Da wir im Einsatz nicht nur den Gefahren des Feuers, sondern auch Strom, Strahlung, Toxinen oder anderen Gefahren ausgesetzt sein können, bedarf es einer intensiven und guten Ausbildung, um im Ernstfall die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Die Grundlage dafür bilden diverse Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen auf Kreis- und Landesebene sowie unsere wöchentlichen Übungseinheiten – natürlich ehrenamtlich

Gegen 04:00 Uhr heute Morgen wurden Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma auf einen unklaren Feuerschein in Richtung Hanau Großauheim aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr über den Notruf 112.

Die Berufsfeuerwehr Hanau wurde daraufhin, zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Großauheim, in die Depotstraße nach Großauheim alarmiert.

Doch noch während der Anfahrt meldete die Leitstelle, der unklare Feuerschein komme aus einem Mehrfamilienhaus in der Taunusstraße in Großkrotzenburg, woraufhin die bereits alarmierten Kräfte der Hanauer Feuerwehren zum neuen Einsatzort fuhren. Parallel dazu alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte der Feuerwehr Großkrotzenburg nach.

Schnell konnte Entwarnung gegeben werden: Der unklare Feuerschein entpuppte sich als brennende Kerze. Somit war kein Einsatz der Feuerwehr nötig.

Die zweite Alarmierung am heutigen Montag erreichte die Feuerwehr Großkrotzenburg gegen Mittag. Zusammen mit dem ASB Rettungsdienst wurden wir in die Von-Behring-Straße alarmiert. Dort wurde eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür gemeldet. Die Einsatzkräfte schafften zügig ein Zugang zur Wohnung. Nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden: die Wohnung war leer, die Bewohner nicht anzutreffen. Somit war unser Einsatz beendet und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben

Eine scheinbar verletzte Krähe löste heute am Montagmorgen einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Großkrotzenburg aus.

Es stellte sich heraus, dass die Krähe sich mit den Krallen in einer Schnur verfangen hatte und damit in einem Baum festhing.

Zunächst wurde sie vom Baum freigeschnitten und anschließend von der Schnur befreit, sodass sie nach ihrer Rettung wieder davonfliegen konnte.