Berichte.

Hier berichten wir über Veranstaltungen und Aktionen.


Am diesjährigen Ehrenabend wurden verdienten Mitgliedern und Einsatzkräften für ihren Dienst und Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr Großkrotzenburg gewürdigt.

 

Gemeindebrandinspektor Michael Thieroff führte durch das Programm und begrüßte die Ehrengäste Kreisbrandmeister Andreas Matz, Bürgermeisterin Theresa Neumann und mit Wolfgang Müller einen Vertreter des Nassauischen Feuerwehrverbandes.

 

Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrungen verdienter Feuerwehrleute.

Insgesamt gab es folgende Beförderungen:

 

4 Feuerwehrmänner

1 Oberfeuerwehrfrau

1 Oberfeuerwehrmann

2 Hauptfeuerwehrmänner

1 Oberlöschmeister

1 Brandmeister

2 Hauptbrandmeister

 

Des Weiteren gab es anerkennende staatliche Ehrungen, sowie Ehrungen des Nassauischen Feuerwehrverbandes und des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Großkrotzenburg, welche die langjährige Dienstzeit in der Feuerwehr würdigten.

 

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die feierliche Segnung des neuen Tanklöschfahrzeug 3000, durch Pfarrerin Neumann und Padre Federico.

 

Bild (v.l.n.r.): Mark Thielemann, Wolfgang Müller, Tobias Knuth, Stefan Käßner, Mathias Doll, Patrick Rohe, Janina Grimm, Ulf Scholz, Joachim Wiesner, Wolfgang Klipp, Christoph Lorenz, Jan Klipp, Michael Thieroff, Marcel Hain, Theresa Neumann, Patrick Eltner, Stefan Bergmann, Andreas Matz, Jens Keck, Tobias Jung. (math)



Um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, stand vor einigen Wochen das Thema Vegetationsbrandbekämpfung auf dem Programm.

Da Brände in Zeiten zunehmender Trockenheit oft intensiver und unberechenbarer verlaufen, ist es für uns besonders wichtig, gut vorbereitet zu sein.

 

Im Gegensatz zur herkömmlichen Brandbekämpfung mit handgeführten Strahlrohren lag der Schwerpunkt der Ausbildung auf der Bekämpfung von Bränden mit Handwerkzeugen und Löschrucksäcken.
Dies bietet den Vorteil, mit wesentlich weniger Wasser bei gleichem Ergebnis arbeiten zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildungseinheit war das Anlegen einer Schneise mit verschiedenen Handwerkzeugen.(math)



Was bei Mark mit kleinen Schritten in der Kinderfeuerwehr begann, hat sich über Jahre hinweg zu einem echten Weg des Engagements und der Begeisterung entwickelt. Erste Berührungen mit Feuerwehrtechnik, spielerisches Lernen von Teamarbeit und der Wunsch, Teil von etwas Größerem zu sein – all das legte für Mark den Grundstein.

In der Jugendfeuerwehr wurde es dann ernsthafter: Knoten und Stiche, Erste Hilfe, Wettbewerbe und die ersten Erfahrungen mit Ausdauer, Disziplin und Verantwortung. Jahr für Jahr baute Mark sein Wissen aus – und mit jedem Dienst wuchs auch der Wille, irgendwann selbst im Einsatz helfen zu dürfen.

Nun ist dieser nächste Schritt getan: Mark hat den Grundlehrgang erfolgreich bestanden.

Damit ist nicht nur eine formale Hürde genommen – sondern ein echter Meilenstein erreicht. Aus einem interessierten Kind ist eine ausgebildete Einsatzkraft geworden. Die Grundlagen sind gelegt, der Einsatzdienst kann beginnen.

Stellvertretend für die Gemeindebrandinspektion überreichte ihm der Gemeindejugendfeuerwehrwart Kevin Döbert, der Mark selbst durch die Jugendfeuerwehr begleitete, seinen Funkmeldeempfänger.

Herzlichen Glückwunsch, Mark, zu dieser starken Leistung!

Wir wünschen dir viel Spaß im spannenden Alltag als Einsatzkraft der Feuerwehr Großkrotzenburg, vor allem aber, dass du immer gesund von deinen Einsätzen nach Hause kommst. (lvr)



Seit Anfang April verfügt die Feuerwehr Großkrotzenburg über ein neues Tanklöschfahrzeug 3000 und beendet damit die Neustrukturierung der Fahrzeuge.

 

Über 30 Jahre verrichtete das Vorgängerfahrzeug seinen Dienst in Großkrotzenburg. Als vor einigen Jahren mit der Planung der Beschaffung des neuen Tanklöschfahrzeuges begonnen wurde, stand die Frage im Raum, wie man das Fahrzeug an die neuen Herausforderungen und Einsätze ideal anpasst.

Man hat sich dazu entschieden, dass das Fahrzeug als Ergänzugsfahrzeug ausrückt und somit nicht als Erstausrücker dient, weswegen statt einer Staffel ein Selbständiger-Trupp als Besatzung ausreicht.

Dadurch, dass Großkrotzenburg innerorts überwiegend eine gute Wasserversorgung durch Hydranten verfügt und diese vorallem auf Wiesen, Feldern und in Wäldern nicht sichergestellt werden kann, wurde nach einem möglichst geländegängigen Fahrgestell gesucht.

Schließlich wurde sich für ein Mercedes-Benz Unimog U5023 entschieden, welches die Bezeichnung “hochgeländegängig” trägt und damit auch in besonders schwierigem Terrain einsatzbereit ist.

Mit dem Fahrgestell kann das Tanklöschfahrzeug nicht nur in der Vegetationsbrandbekämpfung eingesetzt werden, sondern ist auch ideal um Unwettereinsätze damit abzuarbeiten, sowie ergänzend im Katastrophenschutz eingesetzt zu werden. Dank seiner Wattiefe von 1,2 Metern kann das Fahrzeug beispielsweise in überflutete Gebiete anrücken.

 

Der Ausbau erfolgte durch die Firma Schlingmann.

Das Fahrzeug verfügt über einen Wassertank von 3.000 l, sowie einen fest verbauten Schaummitteltank von 120 l.

Zu der Beladung des Fahrzeuges gehören verschiedene Schläuche und Armaturen, sowie spezielle Ausrüstung für die Waldbrandbekämpfung, eine Kettensäge, ein Stromgenerator und vieles mehr.Neben einem Dachwerfer mit 2.000 l Durchflussmenge, gehört zu den Besonderheiten des Fahrzeugs eine Dachluke, dank welcher während der Fahrt mit einem formstabilen Schlauch Wasser abgegeben werden kann.

Eine an der Front angebaute Seilwinde von der Firma Maxwald mit einer maximalen Kraft von 49 kN, ermöglicht eine Selbstbergung im unwegsamen Terrain oder das Ziehen von Lasten im Einsatzfall. (math)



Seit Jahren weist die Freiwillige Feuerwehr Großkrotzenburg auf bestehende Mängel und Missstände hin – insbesondere beim Zustand des Feuerwehrgerätehauses und in Bezug auf die personelle Ausstattung. Auch bei der jüngsten Jahreshauptversammlung waren diese Themen erneut zentraler Bestandteil.

Das Feuerwehrhaus entspricht in mehreren Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Es fehlt unter anderem an geschlechtergetrennten Umkleiden, einer funktionalen Lagerlogistik sowie an wettergeschützten Stellplätzen für Fahrzeuge. In seinem Bericht zeigte sich Gemeindebrandinspektor Michael Thieroff jedoch vorsichtig optimistisch: „Wir sollten den angekündigten Konzepten aus der Verwaltung eine Chance geben. Zu lange darf es allerdings auch nicht dauern.“

Auch die personelle Situation bereitet weiterhin Sorgen. Zwar konnten im vergangenen Jahr neue Mitglieder gewonnen werden, doch insbesondere während der Tagesstunden ist die Einsatzbereitschaft weiterhin kritisch. Ursachen sind unter anderem der demografische Wandel, berufliche Verpflichtungen und ein allgemein rückläufiges Interesse am Ehrenamt. Die Feuerwehr appelliert deshalb erneut an Politik und Verwaltung, gezielt gegenzusteuern – etwa durch Unterstützung bei der Mitgliedergewinnung und eine stärkere öffentliche Anerkennung des Engagements.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 119 Einsätze bearbeitet. Gemeindebrandinspektor Michael Thieroff dankte allen ehrenamtlichen Kräften für ihren unermüdlichen Einsatz. Bürgermeisterin Theresa Neumann hob in ihrem Grußwort die Bedeutung des Ehrenamts für das Gemeinwohl hervor und sicherte der Feuerwehr weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu.

Trotz der Herausforderungen blickt die Feuerwehr Großkrotzenburg mit Zuversicht nach vorn – getragen von Engagement, Erfahrung und der Hoffnung auf baldige Verbesserungen. (lvr/math/lvr)



 +++ Ölverschmutzung auf dem Main +++

Am Mittwochabend wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Großkrotzenburg zu einer Ölverschmutzung auf dem Main im Bereich der Schleuse alarmiert.

Die Einsatzstelle wurde mit einem Führungsfahrzeug erkundet. Dabei konnte eine etwa 200m lange Ölverschmutzung, sowohl in einer Schleusenkammer als auch im Unterwasser, festgestellt werden.

Nach Absprache mit der Wasserschutzpolizei wurden weitere Einheiten der Feuerwehr Großkrotzenburg sowie Kräfte aus Hainburg, Hanau, Maintal und der Werkfeuerwehr Staudinger hinzugezogen, die mit insgesamt vier Booten eine Ölsperre auf dem Main auslegten, um eine weitere Verschmutzung zu verhindern. Anschließend wurde das Öl mittels speziellem Vlies aufgenommen. 

Nach etwa 4 Stunden konnte der personal- und zeitintensive Einsatz beendet werden. (math)


Die Feuerwehr Großkrotzenburg wünscht allen einen schönen und sicheren dritten Advent.

Die Feuerwehr Großkrotzenburg wünscht allen einen schönen und sicheren zweiten Advent.

Die Feuerwehr Großkrotzenburg wünscht allen einen schönen und sicheren ersten Advent. (math)