Berichte.

Hier berichten wir über Veranstaltungen und Aktionen.


Die Freiwillige Feuerwehr Großkrotzenburg wünscht Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Nichtsdestotrotz: Wir brauchen dringend neue Einsatzkräften zu Verstärkung unserer Freiwilligen Feuerwehr.
Auch wenn durch COVID-19 derzeit einige Hürden im Weg stehen, führen wir unter strengen Hygienemaßnahmen Ausbildung durch, um eine leistungsfähige Feuerwehr für Großkrotzenburg zu haben.
Wir treffen uns jeden Mittwoch für 20:00 Uhr zur Ausbildungsveranstaltung.
Nimm im Vorfeld gerne Kontakt zu uns auf und schaue Dir Deine Feuerwehr persönlich an.

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Main-Kinzig-Kreis startet ein Pilotprojekt mit der Feuerwehr Großkrotzenburg.
Seit heute stellen die hauptamtlichen Retter des ASB den sogenannten Sicherheitstrupp bei Atemschutzeinsätzen der Freiwilligen Feuerwehr.
„Der Personalmangel, der die örtlichen Feuerwehren insbesondere bei Einsätzen am Tag betrifft, drängt uns zu dieser Entscheidung“, so stellvertretender Gemeindebrandinspektor Looß.
Die Kooperation mit dem benachbarten ASB erleichtert die Personalplanung immens. Bisher wurde bei Brandeinsätzen immer ein Rettungswagen mitalarmiert, um im Notfall die medizinische Versorgung zu übernehmen. Heute werden die Retter direkt mit eingebunden: Sollte es im Einsatzfall zu einem sogenannten Atemschutznotfall kommen (eine Einsatzkraft benötigt selbst Hilfe), springen die Retter sofort ein. Sie versorgen Verunglückte fortan nicht erst im Rettungswagen, sondern beginnen mit der Behandlung direkt im Schadensobjekt und helfen selbstverständlich bei der Rettung nach draußen mit.

Hintergrundwissen:
Seit Jahren herrscht bei den freiwilligen Feuerwehren ein immer größerer Personalmangel. Dass viele freiwillige Einsatzkräfte außerhalb ihres Wohnorts arbeiten, führt dazu, dass nicht genügend Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Ein Sicherheitstrupp kann nur durch weitere Wehren aus Nachbarorten gestellt werden, weshalb wertvolle Zeit verloren geht.
Deshalb wurde bereits Mitte 2020 gemeinsam beschlossen den Rettungsdienst noch weiter in den Einsatz zu integrieren und die Mitarbeitenden dementsprechend zu schulen und auszubilden.
Wir freuen uns sehr, über die enge Zusammenarbeit zwischen ASB und Feuerwehr!

Aktuell müssen wir leider immer noch auf die praktische Ausbildung verzichten. Um dennoch interessanten und „praxisnahen“ Unterricht gestalten zu können, schulen wir verschiedene Themen live und direkt am Gerät oder am Fahrzeug. In diese Richtung werden wir auch in Zukunft, bis wir wieder praktisch üben dürfen, weiter ausbilden.

Wir möchten unseren Jugendlichen ganz herzlich danken. Danke für die Geduld. Danke für euer Durchhaltevermögen und danke dass ihr trotz dieser schwierigen Bedingungen trotzdem am Ball bleibt.

Eure Betreuer und Ausbilder

Die niedrigen Temperaturen der vergangenen Tage sorgen aktuell vielerorts für zugefrorene Seen und Gewässer. Doch die Eisschicht ist aktuell noch viel zu dünn. Die vergangenen Frosttage garantieren keine ausreichende Dicke des Eises.

Deshalb beachten Sie bitte: Beim Betreten von Eisflächen besteht aktuell akute Lebensgefahr!

Um das sichere Betreten eines Sees oder Gewässers gewährleisten zu können, sollte das Eis eine Mindestdicke von etwa 15-20 cm vorweisen. Da die Dicke der Eisschicht vielerorts nicht ersichtlich ist, sollten die Eisflächen, ohne behördliche Freigabe, unter keinen Umständen betreten werden.

Wenn Sie beobachten, dass eine Person ins Eis eingebrochen ist, verständigen Sie auf dem schnellsten Weg die Feuerwehr unter dem europaweiten Notruf 112. Versuchen Sie keinesfalls selbst aufs Eis zu gehen.

Mit der Notrufnummer 112 kann in der gesamten Europäischen Union kostenlos und schnell Hilfe gerufen werden. Der 11.2. ist ein guter Tag dafür, Familie und Freunde auf die Wichtigkeit der 112 hinzuweisen, damit man sich auch in einer Ausnahmesituation daran erinnert.

Am Europäischen Tag des Notrufs machen Feuerwehren in ganz Deutschland auf sich und ihre Arbeit aufmerksam und nutzen den heutigen Tag, um über den Kurznachrichtendienst Twitter einen Einblick in ihren beruflichen Alltag zu geben. Unter den Hashtags #twittergewitter und #112live werden heute zwischen 8 Uhr und 20 Uhr Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze in Echtzeit anonymisiert dargestellt. Es warten spannende Blicke hinter die Kulissen der Feuerwehr.

Die Feuerwehren @feuerwehr_kahl, @ffbrk und @feuerwehr.hanau haben uns zur #bluelightfirestation Challenge nominiert. Die Nominierung nehmen wir natürlich an ;)

Mit dieser Aktion wollen deutschlandweit Feuerwehren auf ihre Situation in der Corona-Pandemie aufmerksam machen und zeigen, dass sie trotz aller Umstände stets einsatzbereit sind. In Großkrotzenburg sind rund 70 ehrenamtliche Einsatzkräfte 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr für Ihre Sicherheit einsatzbereit, auch in diesen schweren Zeiten.

Krotzebojer Löschknirpse starten mit Corona-konformen Konzept ins neue Jahr

Am 04.12.2020 konnten wir, ganz Corona-konform, den Kindern ein Weihnachtspräsent, gespendet vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Großkrotzenburg e.V., überreichen. Mit diesem Geschenk und vielen Fragen der Kinder und Eltern, haben wir uns für das Jahr 2020 von den Löschknirpsen verabschiedet.
Die größte aller Fragen war: Wann kann endliche wieder die Kinderfeuerwehr stattfinden?
Eine Frage, auf die wir mit einer Idee vorbereitet waren: Unsere Lösung hier lautet Übungszettel.
Von uns liebevoll zusammengetragene Aufgaben, abgestimmt auf unsere Kinder.
Mal leichter, mal schwerer – doch alle mit dem Schwerpunkt FEUERWEHR.
Am Anfang jeden Monats, bekommen die Kinder von uns Aufgaben in Form von Arbeitszetteln in den Briefkasten geworfen. In jedem neuen Umschlag gibt es einen Lösungszettel. Mit diesem können die Kinder ihre Lösungen überprüfen.
Auch für die Eltern ist das eine tolle Möglichkeit sich ein wenig besser mit dem Thema Feuerwehr vertraut zu werden.

Für Interessierte:
Kinder im Alter von 6-10 Jahren können Mitglied in der Kinderfeuerwehr werden.
Auch wenn wir derzeit keine Schnuppertage anbieten, können sich interessierte Kinder im Alter von 6-10 Jahren gern bei uns melden. Sobald das Hereinschnuppern wieder möglich ist, melden wir uns.
Hierfür bitte eine Mail an: loeschknirpse@feuerwehr-grosskrotzenburg.de

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Corona-Pandemie hat uns alle sehr hart und plötzlich getroffen. Auch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr werden in dieser Zeit enorm gefordert. Der Übungs- und Einsatzdienst findet nur unter sehr strikten – aber notwendigen – Hygienemaßnahmen statt, das kameradschaftliche Miteinander kommt viel zu kurz und die gesamten Veranstaltungen des Fördervereins mussten in diesem Jahr abgesagt werden. Wir erinnern uns vor allem an Veranstaltungen, wie beispielsweise den Tag der offenen Tür, den Kameradschaftsabend oder die Fire Vibes Party, die alle aufgrund der dynamischen Corona-Lage in diesem Jahr ausgesetzt werden mussten.

Der Vorstand des Vereins musste sich ebenfalls mit den gelten Schutzmaßnahmen arrangieren. Da das Vereinswesen im Hintergrund selbstverständlich weiterläuft, wurden monatliche Vorstandsitzungen digital abgehalten, um direkte Kontakte zu vermeiden. Um Sie weiterhin und coronakonform auf dem laufenden zu halten, wurde die Webseite des Vereins generalüberholt und erstrahlt nun seit einigen Monaten in neuem Glanz. Auf der Webseite, erreichbar unter www.feuerwehr-grosskrotzenburg.de, finden Sie alle aktuellen Informationen der Feuerwehr Großkrotzenburg – direkt von zu Hause.

Wir sind uns sicher: Nur zusammen werden wir die Corona-Pandemie bekämpfen und so schrittweise zur Normalität zurückkehren. Hoffnungsvoll blicken wir auf das neue Jahr 2021 – Bleiben Sie gesund!

Der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Großkrotzenburg e.V. wünscht Ihnen gesegnete und besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021!

Der Vorstand

“Muss die Feuerwehr jetzt noch üben?” “Was soll das denn?” Solche Sätze bekommen die Feuerwehrleute immer wieder zu hören.

Die Antwort ist ganz einfach: Ja die Feuerwehr muss weiterhin üben. “Jeder Bürger unserer Gemeinde hat grundsätzlich Anspruch darauf, professionelle Hilfe zu erhalten”, sagt Gemeindebrandinspektor Oliver Groß. Das könne nur durch regelmäßiges Üben sichergestellt werden.

Die Feuerwehrleute müssen Abläufe verinnerlichen, um im Ernstfall – sei es mitten in der Nacht oder zu jeder ander Zeit – richtig reagieren zu können. Dabei ist es egal ob es sich um einen Verkehrsunfall, ein Küchenbrand oder Wasser im Keller handelt, die Tätigkeiten sind zu vielfältig, als dass man sie ohne Training abarbeiten kann.

“Wir behalten die Situation sehr genau im Auge”, sagt Oliver Groß. So wird das Gefährdungspotential vor jeder praktischen Ausbildung neu bewertet. “Wir haben ein sehr gutes Hygienekonzept, dass ich bisher bewährt hat.”

Das Hygienekonzept sieht derzeit vor, dass die Einsatzabteilung in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Die beiden Gruppen wechseln jede Woche zwischen Online- und Präsenz-Unterricht. Grundsätzlich gilt: Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände der Feuerwehr und in den Fahrzeugen. Geübt wird in kleinen Gruppen von maximal vier bis fünf Personen und das auch nur im Freien. Nachbesprechnung nach den Übungsdiensten oder Einsätzen finden mit ausreichend Abstand in der Fahrzeughalle statt.

“Feuerwehr ist nicht nur theoretisch machbar. Wir müssen üben. Nur so können wir weiterhin für Sie einsatzbereit bleiben”, sagt der Gemeindebrandinspektor.