“Muss die Feuerwehr jetzt noch üben?” “Was soll das denn?” Solche Sätze bekommen die Feuerwehrleute immer wieder zu hören.

Die Antwort ist ganz einfach: Ja die Feuerwehr muss weiterhin üben. “Jeder Bürger unserer Gemeinde hat grundsätzlich Anspruch darauf, professionelle Hilfe zu erhalten”, sagt Gemeindebrandinspektor Oliver Groß. Das könne nur durch regelmäßiges Üben sichergestellt werden.

Die Feuerwehrleute müssen Abläufe verinnerlichen, um im Ernstfall – sei es mitten in der Nacht oder zu jeder ander Zeit – richtig reagieren zu können. Dabei ist es egal ob es sich um einen Verkehrsunfall, ein Küchenbrand oder Wasser im Keller handelt, die Tätigkeiten sind zu vielfältig, als dass man sie ohne Training abarbeiten kann.

“Wir behalten die Situation sehr genau im Auge”, sagt Oliver Groß. So wird das Gefährdungspotential vor jeder praktischen Ausbildung neu bewertet. “Wir haben ein sehr gutes Hygienekonzept, dass ich bisher bewährt hat.”

Das Hygienekonzept sieht derzeit vor, dass die Einsatzabteilung in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Die beiden Gruppen wechseln jede Woche zwischen Online- und Präsenz-Unterricht. Grundsätzlich gilt: Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände der Feuerwehr und in den Fahrzeugen. Geübt wird in kleinen Gruppen von maximal vier bis fünf Personen und das auch nur im Freien. Nachbesprechnung nach den Übungsdiensten oder Einsätzen finden mit ausreichend Abstand in der Fahrzeughalle statt.

“Feuerwehr ist nicht nur theoretisch machbar. Wir müssen üben. Nur so können wir weiterhin für Sie einsatzbereit bleiben”, sagt der Gemeindebrandinspektor.