Freitag, 16. November 2018

 

3 Einsätze zeitgleich – über 30.000qm brannten

Drei Einsätze zeitgleich

Zunächst kam es am 19. Juni 2017 gegen 13:20 Uhr in der Verlängerung der Kreuzburgstraße zu einem Flächenbrand auf etwa 2000qm. Hier brannte Unterholz. Noch während der Nachlöscharbeiten an dieser Einsatzstelle wurde durch den Rettungshelikopter Christoph 2 eine Rauchentwicklung aus der Luft auf einer Fläche von 30.000qm nahe des Maines erkannt, wozu die Leitstelle Main-Kinzig die bereits eingesetzten Einsatzkräfte anforderte.

Auf der Anfahrt zu der Einsatzstelle am Main wurde durch eines der Löschfahrzeuge eine dritte Einsatzstelle in Angrenzung an die Bahnstrecke zum Kraftwerk Staudinger entdeckt.

 

Kreuzburgstraße

13:21 Uhr. Auf einer Fläche von etwa 100m x 20m brannte das Unterholz. Da sich die Einsatzstelle außerhalb des Wohngebietes Großkrotzenburgs befand und daraus folgend keine Hydranten in unmittelbarer Nähe waren, wurde mit dem  Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Großkrotzenburg ein Wassertransport hergestellt, sodass an der Einsatzstelle ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand, um das Bodenfeuer zu löschen, sowie die Glut im Boden abzukühlen.

 

Bahnstrecke Richtung Kraftwerk

Während ein Teil der Einsatzkräfte bereits auf Anfahrt zu der Einsatzstelle am Main unterwegs war, entdeckten die Kräfte auf Anfahrt dahin eine weitere Brandstelle angrenzend an die Bahnstrecke zwischen Kraftwerk Staudinger und Einmündung in die Strecke Hanau – Aschaffenburg. Hier brannte auf einer Fläche von etwa 20qm Holz. Der Einsatz dort konnte nach etwa einer Stunde beendet und die Brandbekämpfung am Main für die Kräfte aufgenommen werden. 

 

Nahe des Maines

14:34 Uhr. In Verlängerung des Firmengeländes Eisert, südlich zwischen Kraftwerk und Main, kam es ebenso zu einem Flächenbrand. Der Rettungshelikopter Christoph 2 meldete aus der Luft auf dem Flug nach Bayern eine starke Rauchentwicklung in der Verlängerung der Staustufe vor dem Kraftwerk.

Hier kam es aus ungeklärten Gründen zu einem Flächenbrand auf einer Fläche von 30.000qm. In Zusammenarbeit mit einem Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hanau Mitte, welches 4000 Liter Löschwasser an die Einsatzstelle brachte, konnte der Brand mit mehreren Rohren unter Kontrolle gebracht werden. Parallel zur Brandbekämpfung bauten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Großkrotzenburg eine Wasserversorgung aus dem Main auf, sodass wenige Zeit später das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hanau aus dem Einsatz entlassen werden konnte.

2 ½ Stunden nach Beginn des ersten Einsatzes wurde die Freiwillige Feuerwehr Großauheim mit einem Löschfahrzeug an die Einsatzstelle gerufen, um die mittlerweile erschöpften Einsatzkräfte der Feuerwehr Großkrotzenburg zu unterstützen. 

Da die brennende Fläche direkt an das Firmengelände des Kraftwerkes Staudinger angrenzte, wurde ebenso die Leitung der Werkfeuer Kraftwerk Staudinger alarmiert, um den Abschnitt auf Seiten des Kraftwerkes auf Feuer und Glutnester zu kontrollieren.

Die Nachlöscharbeiten des Einsatzes zogen sich bis in die frühen Abendstunden hinein. Gegen 19:30 Uhr konnten die Einsatznachbereitungen abgeschlossen und die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Großkrotzenburg einsatzbereit im Feuerwehrhaus abgestellt werden.

Die Zusammenfassung der vergangenen Einsätze durch den Hanauer.

Autor: P. Looß 

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