Am Morgen des Himmelfahrtstags startete die Jugendfeuerwehr mit ihren Betreuern wieder zu einer ebenso anspruchsvollen wie anstrengenden Jugendfreizeit in der Region. Für den ersten Tag war eine Schnitzeljagd in zwei Gruppen angesagt, die die Jugendlichen in den Niederwald, zum Vogelpark und Kahler Bahnhof und weiter bis zur Kahlmündung führte. Unterwegs waren knifflige Aufgaben zu lösen, um die jeweils nächsten Ziele zu erfahren. Am Ende sollte die eine Gruppe ein Fahrrad und die andere einen Fahrradanhänger zusammen montiert haben. Was auch recht gut gelang. Genau richtig waren die anschließende Abkühlung im See, das Abendessen und der Tagesausklang auf dem WSV-Gelände; kurz Grillen und Chillen.
So gestärkt wurde am nächsten Tag die große Radtour über 40 km angegangen. Sie führte in die ehemaligen Basaltsteinbrüche von Dietesheim, einer beeindruckenden Seenlandschaft mit tiefblauem Wasser. Und da man schon auf der anderen Mainseite war, wurde noch ein Boxenstopp beim Eis-Köhler in Klein-Krotzenburg eingelegt. Jetzt fehlten nur noch eine Schwimmrunde im See und ein gutes Abendessen, das wieder von Brigitta und Reiner Frick geschmackvoll zubereitet wurde. Das gilt auch für die Verpflegung an allen drei Tagen dieser Freizeit, die von den Beiden verantwortet wurde.
Dem Samstag sah der Feuerwehrnachwuchs mit besonderer Neugier entgegen, denn das Gefahrenabwehrzentrum des MKK sollte besucht werden. Dazu fuhr die Gruppe mit dem Zug nach Gelnhausen und ließ sich von einem Mitarbeiter, dem Disponenten, die Leitstelle zeigen. Dabei erfuhren sie, dass die Notrufe mit der Telefonnummer 112 hier eingehen. Der Disponent entscheidet je nach Lage, ob Feuerwehr, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk und/oder Polizei oder auch der Hubschrauber zur Unfallstelle geschickt werden. Auch für die Einsatzkräfte der Großkrotzenburger Feuerwehr erfolgt die Alarmierung von dieser Leitstelle über Funkmeldeempfänger und SMS. Bei Großschadensereignissen würde zusätzlich die Hochleistungssirene auf dem Feuerwehrturm in Funktion treten. Danach ging es zur Feuerwache, wo Fahrzeuge und technische Ausrüstung das Interesse der Jugendlichen fanden. Spannend ging es am Abend weiter mit der Action Night im Hallenbad Großkrotzenburg. Hier wurden über zwei Stunden Wasserball gespielt und Wettschwimmen veranstaltet. Es folgten kleinere Einsätze, wie z.B. ein Feuer in der Kläranlage, simuliert mit einer Rauchbombe im Restmüllcontainer, oder einer Personensuche auf dem Seegelände. Dabei musste ein Jugendleiter in der Dunkelheit gefunden werden.
Am Sonntagmorgen endete die Jugendfreizeit mit einem letzten Frühstück, mit müden Kindern und Jugendlichen zwar, aber doch mit der Erfahrung vieler schöner gemeinsamer Erlebnisse. Dass dies auch gelang, dafür sorgten die Jugendleiter Marcel Hain, Stefan König, Thomas Möller, Patrick Rohe und Michael Thieroff. Unterstützt wurden Sie von Miriam und Angelo Ramos, Sebastian Kriegel sowie Maximilian Stricker. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Gemeindejugendfeuerwehrwart Antonio Ramos.
