Extrapause für 1300 Kreuzburgschüler

Pressemitteilung vom 21. November 2011
Verbesserungsvorschläge in der Diskussion

Zweimal im Jahr besucht die Feuerwehr das Franziskaner-Gymnasium Kreuzburg. Doch nicht wegen eines Einsatzes, sondern für den Fall eines solchen, so dass alle Beteiligten – die Schüler, die Lehrkräfte, das Sekretariat, Sicherheitsbeauftragte, Polizei und Feuerwehrkräfte – optimal darauf vorbereitet sind. Dabei beschränkt sich eine mögliche Gefährdung  in den Schulen heute längst nicht mehr nur auf  Brände, wie die Nachrichten zeigen. Um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten, wird in den meisten Fällen jedoch eine Räumung des Schulgebäudes zielführend sein. Deshalb war im letzten Monat eine Räumungsübung in der Kreuzburg angesetzt.

Nach Rücksprache mit der Leitstelle des MKK löste Gemeindebrandinspektor Werner Roiger kurz nach 9 Uhr den Alarm zur Räumung aus. Die Schüler, ihnen war  der Termin bekannt, mussten diesmal alternative Fluchtwege benutzen, weil zwei Treppenhäuser durch Schilder gesperrt waren. Grund war die Annahme, dass diese durch Rauch unpassierbar waren.

Innerhalb von drei Minuten waren alle Räume der Schulgebäude geräumt und die Schüler auf dem Weg zu den Sammelstellen hinter der Turnhalle und Richtung Wasserwerk. Mitglieder der Feuerwehr überwachten die Räumung an kritischen Stellen und lobten nach der Übung den ruhigen und geordneten Ablauf. Den ca. 1300 Schülern hatte die Übung eine zusätzliche Pause  beschert.

Jedoch sei es nötig, so in der Abschlussbesprechung, dass sich die Schülergruppen im Räumungsfall noch weiter in den Wald zurückzögen, um die Rettungswege für die Einsatzfahrzeuge freizuhalten. An den Schulgebäuden selbst wurden keine brandschutztechnischen Mängel festgestellt. Studienleiter und Verantwortlicher für Arbeitssicherheit Thomas Schreiber bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Großkrotzenburg.